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 Veranstaltung mit dem Erziehungsberater Dr. Jan-Uwe Rogge am 25.02.2015

Dr. Jan-Uwe Rogge

Dr. Jan-Uwe Rogge

http://www.jan-uwe-rogge.de/

Während der Veranstaltung flossen Tränen, so sehr lachten die rund 300 Zuhörer im Katholischen Pfarrzentrum „Alfred-Delp-Haus“ in Kirrlach. „Pubertät – Loslassen und Halt geben“ lautete der ernsthafte Titel des Vortrags von Erziehungsexperte Jan-Uwe Rogge.

Der bekannte Familien- und Kommunikationsberater und Bestsellerautor war auf Einladung des Freundeskreises der Johann-Peter-Hebel-Realschule zu dem Vortrag nach Waghäusel gekommen.

„Wir wollen die Eltern unserer Realschüler mit solchen Veranstaltungen auch außerhalb der Schule unterstützen“, erläuterte Ursel Scheurer, die Vorsitzende des Freundeskreises der Johann-Peter-Hebel-Realschule, das Ziel der Vortragsveranstaltung.

In bester Kabarett-Manier plauderte Rogge an diesem Abend insgesamt mehr als 90 Minuten über die ungeschminkte Wahrheit des Alltags mit pubertierenden Jugendlichen. Mit Humor, seiner 30-jährigen Erfahrung und seiner fundierten Kompetenz zeigte er humorvoll Wege, wie Eltern lernen, loszulassen und Halt zu geben. „Ihr wartet auf Tipps, oder“, fragte er zu Beginn. Die gab es dann auch reichlich, allerdings verpackt in Geschichten über Pubertierende und ihre Eltern. An den Reaktionen des Publikums merkte man, dass er dabei stets den Nagel auf den Kopf traf und fast allen die geschilderten Erlebnisse bekannt vorkamen. Eine seiner Erkenntnisse: „Man kann es Pubertierenden nicht recht machen“. Daran sollten auch Eltern denken, die glauben sie müssten in der Kindererziehung alles anders machen als ihre Eltern.

„Pubertierende wollen Grenzen überschreiten und überschreiten sie auch. Das ist völlig normal“, erklärte Rogge. Wichtig sei, dass Eltern als Personen agieren und in die Konfrontation mit ihren Kindern gehen. Dabei müssten sie auch Grenzen setzen, das würden ihr Kinder übrigens auch erwarten.

„Pubertierende zu begleiten setzt eine Haltung voraus. Diese erfordere Dankbarkeit und Demut. Dankbarkeit für die Kinder, so wie sie sind und Demut „aus der Erkenntnis zu wissen was man ändern kann und was nicht“.

Seine Lieblingsgeschichte zum Verhältnis zwischen Eltern und Pubertierenden sei aus der Bibel die Geschichte vom verlorenen Sohn. So wie der Vater seinen Sohn annehme, müsse man auch zu seinen Kindern stehen, auch wenn sie gerade schwierig seien.

„Bei der Erziehung eines Pubertierenden weißt Du nicht, was am Ende dabei herauskommt“, rief Rogge seinen Zuhörern zu. Er tröstete sie aber auch mit der Aussage: „Da wächst eine tolle Generation heran, sie ist nur anders“.

Jürgen Scheurer

Ausflug des Freundeskreises nach Speyer am 22.10.2011

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Artur Hofmann, Herbert Schöttle, Ursel Scheurer

DIGITAL CAMERA Sichtlich erfreut waren die Elternbeiratsvorsitzende Ursel Scheurer und Schulleiter Herbert Schöttle über das überaus positive Echo, das der Freundeskreis der Hebel-Realschule auf seine Einladung zu einer historischen Exkursion nach Speyer erfahren durfte. Aus dem Einzugsbereich der Schule waren über 30 historisch Interessierte gekommen, um sich in Speyer auf die Suche nach der Spuren großer Ereignisse der europäischen Geschichte zu machen. Ursel Scheurer zeigte sich deshalb davon überzeugt, „dass dieses Angebot des Freundeskreises nach einer Fortsetzung ruft“.

Als Einstieg in die Führung wählte Artur J. Hofmann die Protestation von 1529 auf dem Reichstag zu Speyer. Ein Ereignis, das auch die Bezeichnung „Protestanten“ für die Anhänger der Lehre Luthers zur Folge hatte. Er zeigte auf, in welch vielfältiger Weise dieses Ereignis in Speyer seine Spuren hinterlassen hat, wobei er besonders auf den Bau der Retscherkirche als Gedächtnis an die Protestation in Speyer und die Geschichte des Patrizierhauses der Retschelins einging. Er interpretierte schlüssig das Engagement der süddeutschen katholischen Fürsten aus dem Hause Wittelsbach und Habsburg bei der sehr eigenwilligen Domrestauration ab Mitte der 1840er Jahre als Symbol des Ringens um die kulturelle Meinungsführerschaft in Deutschland. Aber auch am Dom selbst, so zeigte Artur J. Hofmann anschaulich auf, lassen sich an der imposanten Außenfassade die großen geschichtlichen Ereignisse mit aufmerksamen Auge durchwandern. So sind noch ganz deutlich die Spuren der großen Katastrophe von 1689 zu sehen, als Speyer dem Erdboden gleichgemacht und der Mittelteil des Domes zum Einsturz gebracht wurde. Eine weitere Station der historischen Spurensuche war das Heidentürmchen, eine der wenigen Reste der alten Stadtmauer aus der Zeit vor dem Pfälzischen Erbfolgekrieg. Die Bronzegruppe „Fährmann hol über“ im Domgarten erinnert an die Völkerschlacht von Leipzig 1813, wo der Sage nach die acht Könige und Kaiser aus ihrer Gruft im Speyerer Dom aufstanden und sich über den Rhein setzen ließen, um Deutschland in großer Not beizustehen. Die letzte Station der Führung war die Figurengruppe der Salierkaiser an der alten Festungsmauer. Die Kaiserplastiken, vom Kreuznacher Bildhauer Ludwig Cauer für das Gedenken der Protestation im Jahr 1929 geschaffen, und erst 1966 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, schildern in dichter symbolischer Aussagekraft das Schicksal dieser Herrscherfamilie. Heinrich IV. wird im Kampf um die Kaiserkrone gegen seinen Gegenspieler Rudolf von Rheinfelden sehr symbolträchtig als Kampf mit einem Löwen gezeigt. Aber auch das Signal der Auflösung des Reichskirchensystems mit dem Beginn des Investiturstreit zwischen Heinrich IV. und Papst Gregor VII wird durch diese Kaiserplastiken eindrucksvoll thematisiert. „Schade nur, dass diese Plastiken dem Verfall überlassen werden“, so der einhellige Kommentar der Exkursionsteilnehmer.

Erstes Ehemaligetreffen 26.09.2009

Zum ersten Mal seit ihrem Bestehen fanden sich die Abgänger der Johann-Peter-Hebel-Realschule Waghäusel zu einem gemeinsamen „Ehemaligen-Treffen“ zusammen. Eine überraschend hohe Zahl ehemaliger Schüler und Lehrer konnten Rektor Herbert Schöttle und die Vorsitzende des Freundeskreises der Realschule, Heidrun Mahl, zu dem Treffen begrüßen. Über 300 ehemalige Schüler und Lehrer fanden den Weg in das Kirrlacher Pfarrzentrum. Ehemalige aller Abschlussjahrgänge waren vertreten, der älteste Teilnehmer kam vom Abschlussjahrgang 1966.

Artur J. Hofmann gab einen interessanten Rückblick in die Geschichte der Realschule. Große Begeisterung lösten die Auftritte der Schüler- und der Lehrerband aus. Völlig aus dem Häuschen geriet das Publikum bei der Interpretation von „Marmor, Stein und Eisen bricht“ durch Lehrer Herbert Sauter. Katharina Richter und Viola Oechsler präsentierten ein erstklassiges Abba-Medley.

Das unterhaltsame Rahmenprogramm mit Dia-Show und DJ Andreas Kögel, Musiklehrer der Realschule, sorgte für die richtige Stimmung, um in Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit zu schwelgen. Für große Heiterkeit sorgte auch ein Quiz, bei dem man etwa das Gewicht des Lehrerkollegiums schätzen musste.

Mit dem Erlös des Abends wird der Freundeskreis Anschaffungen der Schule unterstützen.

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